Haus planen - 9 Tipps für die Traumhaus Planung!

November 30, 2020

Wertvolle Tipps für Ihre Hausplanung - Ratgeber

NineTips

Erfolg braucht Planung. Um zu vermeiden, dass sich der Traum vom Haus nicht in einen Albtraum entwickelt, bedarf es einer guten Planung der Projektkosten und der finanziellen Möglichkeiten. Entsprechende Planung hilft im Gespräch mit dem Partner, der Bank und den Baufirmen. Sie bringt auch Klarheit im Zeitmanagement und schützt vor Überforderung mit der Doppelbelastung - Bauprojekt und tägliche Routine.In diesem Artikel finden Sie 9 wertvolle Planungstipps für Häuslbauer, die Sie bei der Hausplanung Ihres Traumhauses unterstützen werden. Auch wenn Sie mit der Planung nicht alle Probleme Ihrer Traumhaus-Verwirklichung lösen, so können Sie sich dadurch zumindest den Weg zu Ihrem Haus erleichtern. Achten Sie auf die vielen Aspekte, die für eine Hausplanung notwendig sind und erkennen Sie die großen Vorteile der richtigen Planung!

Tipp 1: Gesamtkosten des Bauprojekts planen

Der Bau eines Hauses ist das wahrscheinlich eines der teuersten Projekte in Ihrem Leben, daher sollte eine ausführliche Planung der erste Schritt vor der tatsächlichen Umsetzung sein. Das klingt zwar selbstverständlich, wird aber oft nur unvollständig durchgeführt, weil Kosten für Grundstück, Grundriss, Garten, Einrichtung, Garage, Nebengewerke, Design etc. unterschätzt oder vergessen werden. Neben den eigentlichen Hauskosten sollte deshalb vor allem auch folgendes bedacht werden:

  • Auswahl des Grundstücks: Wollen Sie Ihren Traum zum Eigenheim verwirklichen, so brauchen Sie ein Grundstück, auf dem Ihr Haus errichtet werden kann. Hier gibt es viele Aspekte, die berücksichtigt werden sollten: Die Lage, die Zufahrtmöglichkeit oder auch die allgemeine Möglichkeit der Bebauung des Grundstücks.
  • Kosten für den Grundriss: Der Grundriss beschreibt die Planung der Lage der einzelnen Räume eines Hauses. Dieser Grundriss ist immer individuell und hängt von den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner ab. Der Grundriss eines Bungalows verfügt über eine ganz andere Planung als der Grundriss eines mehrstöckigen Einfamilienhauses – dies spiegelt sich auch in den Kosten wieder, denn mehr Fläche bedeutet mehr Kosten!
  • Keller, Garage & Co: Wünschen Sie sich zusätzliche Räume wie einen Keller oder eine Garage – so ist dies ebenfalls mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die Frage, ob ein Keller, eine Garage oder andere zusätzliche Räume geplant werden sollen, muss deshalb immer zu Beginn des Bauprojekts geklärt werden.

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Tipp 2: Überblick über die finanziellen Eigenmittel

Neben der Planung der Gesamtkosten des Bauprojekts sollten Sie auch einen Überblick über Ihre finanziellen Eigenmittel und Möglichkeiten haben.

  • Welches Projektbudget steht Ihnen zur Verfügung?
  • Welche monatliche Rate können Sie sich im Falle eines Baukredits leisten?
  • Wie hoch sind Ihre Eigenmittel, die Sie für den Hausbau nutzen können? Für die Übersicht der finanziellen Eigenmittel kann eine Kalkulation der allgemeinen Ausgaben helfen. Werfen Sie einen Blick auf Ihre allgemeinen Ausgaben wie beispielsweise Miete, Verpflegung und Freizeitaktivitäten.

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Tipp 3: Lage, Lage, Lage

Die Lage des Grundstücks ist einer der wichtigsten Aspekte für die Hausplanung. Überlegen Sie sich genau, wo Ihr Haus errichtet werden soll. Bevor Sie sich für ein Grundstück entscheiden - besuchen Sie den Ort möglichst zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wochentagen. Überlegen Sie wie die Erreichbarkeit der relevanten privaten und beruflichen Plätze für Sie und Ihre Familie ist. Wird für alle Wege das Auto benötigt, kann es umständlich und teuer werden. Wichtig ist dabei auch gegenwertige und zukünftige Aktivitäten der Kinder zu berücksichtigen. Oft ist eine teurere, zentrale Lage mit guter Infrastruktur in einer Gesamtbetrachtung günstiger, wenn sich damit ein Auto und viel Zeit einsparen lässt.

Und last but not least sehen Sie sich vorab wirklich gut die unmittelbare neue Nachbarschaft an, denn diese “kauft man mit” und sie sollte sozial kompatibel sein…

Tipp 4: Architekt – ja oder nein?

Diese Frage beschäftigt jeden, der sich mit der Planung eines Hauses oder eines Umbaus beschäftigt. Ein Blick auf die Kostenplanung zeigt, dass durch die Beauftragung eines Architekten sehr hohe Kosten entstehen können. Neben den zusätzlichen Kosten gibt es jedoch auch einen erheblichen Vorteil: Fast jeder kennt Geschichten, wo die Planung des Traumhauses leider nicht gelungen ist - Dunkle Räume, kein Raumkonzept, keine optimale Ausrichtung der Räume, die Liste ist lang. Jeder, der in den Traum eines Eigenheims investiert, wünscht sich einen gewissen „Wow-Effekt“. Hier kann Ihnen ein Architekt sehr behilflich sein, denn Architekten oder Baumeister wissen, auf was es ankommt und was zu berücksichtigen ist. Meist bieten Architekten kostenlose Erstgespräche an – so können Sie gut abschätzen, welcher Architekt zu Ihnen und Ihren Vorstellungen passt!

Tipp 5: Mein Traumhaus – was wünschen Sie sich?

Häuser – hier gibt es schier unzählige Möglichkeiten. Bungalow, mehrstöckiges Einfamilienhaus, Luxus-Immobilie. Neben der Größe und den unterschiedlichen Baustilen gibt es viele weitere Möglichkeiten, ein haus zu gestalten. Die Festlegung, was Ihr Traumhaus ausmacht, ist daher einer der wichtigsten Schritte für die Hausplanung. Hier einige Tipps für die Inspiration:

  • Inspirationen und Hausideen auf Pinterest erkunden.
  • Architekten und Bauherren auf Instagram folgen.
  • Magazine und Blogs nach Inspirationen durchforsten.
  • Musterhäuser in einem Musterhauspark besichtigen.
  • Besuch von Baumessen.
  • Ganz altmodisch: Zu Fuß auf den Weg machen und Häuser in der Umgebung und von Freunden erkunden.

Wenn Sie genügen Inspirationen gesammelt haben, so liegt es nun an Ihnen, Ihren persönlichen Stil zu entwickeln und diesen in Ihre Hausplanung zu integrieren. Schönes Design, Nachhaltigkeit, biologische Baustoffe - Ihr Traumhaus kann aus Holz, Beton, Ziegel oder sogar Lehm gebaut werden. Überlegen Sie sich daher - welche Eigenschaften haben Baumaterialien, welche Vorteile und Nachteile haben sie und was passt am besten zu Ihren Vorstellungen und zu Ihrem Budget.

Tipp 6: Augen auf bei der Wahl des Baumeisters!

Der Baumeister ist einer der wichtigsten Partner während des Hausbaus. Überprüfen Sie daher genau, ob die geplante Baumeister-Firma in der Lage ist, Ihr Traumhaus zu verwirklichen. Schauen Sie sich unbedingt die Referenzen an und führen Sie ein detailliertes Gespräch, um zu verstehen, ob die gewünschten Ergebnisse umgesetzt werden können.

Tipp 7: Haus bauen – Anforderungen festlegen

Überlegen Sie sich unbedingt, welche Anforderungen Sie an Ihr zukünftiges Eigenheim haben. Dazu zählt unter anderem:

  • Anzahl der Zimmer
  • Anzahl der Etagen (Bungalow, mehrere Geschoße)
  • Anzahl der Bäder
  • Zusätzliche Räume (Gästezimmer, Arbeitszimmer, etc.)
  • Keller

Um die Anforderungen gut zu planen, beginnen Sie mit der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben werden. Wird Ihre Familie noch wachsen, bekommen Sie oft Besuch, der vielleicht auch im Haus übernachten wird, arbeiten Sie oder Ihr Partner von zu Hause? Die Antwort auf diese Fragen bestimmt die Anzahl der Zimmer, die benötigt werden.

Tipp 8: Finanzierung

Bei einem Hausbau wird meist ein Baukredit benötigt – umso mehr ist die Planung der Kosten sehr wichtig. Eine gute Vorbereitung macht bei jedem Finanzinstitut einen guten Eindruck, machen Sie daher eine Kostenplanung Ihres Projekts und eine Haushaltsplanung. Diese können Sie schnell & einfach wie nie zuvor auf MeinBau machen, und sich diese ganz einfachn als PDF-Dokumente downloaden!

Die besten Konditionen für Ihre Finanzierung bekommen Sie wenn:

  • Sie mehr als 20% Eigenmittel haben (d.h. der Kreditbetrag beträgt max. 80% der Gesamtkosten)
  • die Rate nicht mehr als 35% des monatlichen (netto) Haushaltseinkommens beträgt (Tipp: immer die längste Laufzeit mit vorzeitiger Rückzahlungsoption wählen)
  • Sie die letzten Monate ein stabiles Einkommen (idealerweise als Angestellte) haben
  • es keine negativen Einträge bei KSV, SCHUFA udgl. gibt

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Das Team von MeinBau unterstützt Sie bei allen Fragen zu Baukosten und Finanzierungsplanung. Unser Ziel ist es, Menschen auf ihrem Weg zum Eigenheim bei diesem komplexen Prozess von der ersten Idee bis zur Bezahlung der letzten Rechnung begleiten und unterstützen zu dürfen.

Tipp 9: Kostenkontrolle

Wenn die erste Planung und Finanzierung abgeschlossen sind, sollten Sie unbedingt eine laufende Plan- Istkostenkontrolle durchführen. So behalten Sie den Überlick, und werden schnell erkennen wenn es in einem Teilbereich zu ungeplanten Zusatzkosten oder Änderungen des Plans kommt. Oft denkt man, dass das nicht nötig ist, weil es sich ja nur um eine kleine Änderung handelt - die (leidvolle) Erfahrung zeigt aber, dass es im Laufe des Projekts zu vielen größeren und kleineren Änderungen und Erweiterungen kommt, die sich letztlich zu großen Kostenüberschreitungen summieren.

Je geringer Ihr Eigenmittelanteil ist, desto besser sollten Sie die Kosten im Griff haben, denn Sie sammeln keine Pluspunkte bei Ihrer Bank wenn Sie mit dem vereinbarten Kreditrahmen nicht auskommen, v.a. wenn der Eigenmittelanteil unter 20% fällt.

Schon bald werden wir Sie auch hier mit unserer neuen MeinBau-App unterstützen, bis dahin empfehlen wir Ihnen sich eine Excel-Tabelle anzulegen!

Ihr MeinBau Team