Die Kosten beim Hausbau im Überblick

March 09, 2021

Behalten Sie die Baukosten im Überblick und sparen Sie Geld, Zeit und Nerven

BuildingCosts

Ein Haus zu bauen ist längst kein Privileg mehr. Viele Klein- und Großfamilien denken stark in die Richtung Hausbau, stärker als noch vor einigen Jahren. Denn ein Haus zu bauen bedeutet ein Eigenheim und eine gute Geldanlage für zukünftige Generationen. Mit unserem Überblick über Hausbau und die damit verbundenen Kosten, sind Sie bestens aufgestellt um Ihren Traum von Eigenheim und Grund Realität werden zu lassen.

Hausbau ist leistbar

Das Wichtigste zuerst: Ein Haus zu bauen ist gerade in der aktuellen Niedrigstzinsphase absolut leistbar. Ob Reihenhaus, Einfamilienhaus oder Fertighaus - Häuser sind schon lange kein Privileg mehr, solange Sie den Überblick über Ihre Kosten bewahren. Der Schlüssel dazu ist es, seine Ausgangslage gut genug zu kennen und dementsprechend auch über die Finanzierung nachdenken zu können. Und dieser Aufwand rentiert sich! Wenn Sie überlegen wie viel Sie pro Monat an Gesamtkosten für Ihre Miete in einer Wohnung ausgeben, kann sich ein Haus häufig schon nach einigen Jahren auszahlen. Um Ihnen einen umfassenden Überblick über die tatsächlichen Kosten im Hausbau zu geben, haben wir diese im Folgenden in drei Punkte aufgeteilt: Finanzierung, Grundstückskosten und Gebäudekosten.

Kostenfaktor 1: Finanzierung

Auch wenn der Hausbau mittlerweile leistbar geworden ist, müssen Sie sich über Ihr eigenes Budget, also das Eigenkapital und Ihren Finanzierungsplan im Klaren sein. Dabei können wir Sie bei MeinBau mit unserem Baukosten- Finanzierungsrechner optimal unterstützen.

Budget

Zuerst sollten Sie Ihr Budget festlegen, sprich welche Einnahmen stehen Ihnen pro Monat zur Verfügung und welche Ausgaben erwarten Sie jeden Monat; kurz gesagt: Was können Sie sich leisten, wenn Sie Ihre Lebenshaltungskosten abziehen? Setzen Sie Ihr Budget genau fest, um das passende Einfamilienhaus oder Fertighaus für Sie zu finden.

Finanzierungsplan und Finanzierungskosten

Oftmals reicht das Eigenkapital für die Gesamtkosten im Hausbau nicht aus. Wenn Sie einen Kredit aufnehmen müssen, beachten Sie vor allem die Prozent der Zinsen, die dabei anfallen werden. Ein Finanzierungsplan kann dabei helfen, alles im Blick zu behalten und die Finanzierung der Hausbau-Kosten erfolgreich zu gestalten.

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Erkennen Sie mittels unseres Lifestyle-Kalkulator innerhalb von 5min Ihre finanziellen Möglichkeiten für die Hausbauplanung, und berechnen Sie den für Sie individuell passende Kreditbetrag!

Kostenfaktor 2: Grundstückskosten

Die Grundstückskosten sind nicht gleich den Kosten des Grundstücks. In den umfassenden Grundstückskosten sind viele Nebenkosten enthalten, die vorerst möglicherweise vergessen werden können. Zusätzlich zum Kaufpreis muss immer eine Grunderwerbsteuer entrichtet werden, welche in Österreich bei 3,5 Prozent der Grundstückskosten liegt. Wie beim Kauf von Immobilien muss eine Eintragung in das Grundbuch vollzogen werden, welche ungefähr 1,1 Prozent des Grundstückspreises ausmacht.

Außerdem müssen Sie die Erschließungskosten und eventuelle Herrichtungskosten (z.b. Entsorgung von Altlasten) beziehungsweise eine Begutachtung des Grundstückes durch einen Profi bezahlen. Sollten Sie einen Notar oder einen Makler für das Projekt Traumhaus beauftragt haben, müssen diese zusätzlich bezahlt werden. Wie Sie sehen, summieren sich die Preisfaktoren schon beim Grundstückskauf. Aber solange Sie die Gesamtkosten im Blick behalten, kann Sie nichts überraschen, und auch die zusätzlichen Kosten sind plan- und tragbar.

Grundstückspreise können stark variieren

Dabei können Sie schon hier taktisch agieren und sich einen genauen Überblick über die Preise in Österreich verschaffen. Ein Haus im ländlichen Bereich zu bauen ist um einiges billiger als ein Grundstück in der Stadt, oder am Stadtrand. Wien ist beispielsweise das teuerste Bundesland, wohingegen die Steiermark das billigste ist, wenn es um den Preis pro Quadratmeter in Österreich geht. Beachten Sie hierbei Ihre persönlichen Werte und listen Sie diese auf. Welches Gebiet ist für Sie und Ihre Familie ideal: Gibt es Schulen und Kindergärten in der nahen Umgebung? Wie steht es um die Infrastruktur und wie steht es um die Zukunft Ihres Wunsch-Gebietes? Viele verschiedene Faktoren spielen bei den Grundstückskosten eine Rolle, setzen Sie Ihre Prioritäten deshalb exakt fest, um stetig die Kontrolle über die Hausbau-Kosten zu bewahren. Zum Beispiel kostet die Entfernung von Bäumen oder alten Häusern auch eine Summe an Geld, billigere Grundstücke können solche versteckten Baukosten mit sich tragen.

Kleiner Tipp: Auf MeinBau haben wir für Ihr Projekt mit unserem Partner ImmAzing immer die aktuellen Grundstückspreise für alle Orte in Österreich.

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Anschlusskosten für Strom, Wasser und Gas nicht vergessen

Die Erschließungskosten und Anschlusskosten eines Grundstückes für die Grundversorgung mit Strom, Wasser und Gas können beträchtlich sein, wenn Sie ein unerschlossenes (meist billigeres) Grundstück wählen. Diese Nebenkosten werden gerne vergessen, deshalb wollen wir sie nochmals spezifisch erwähnen. Außerdem variieren die Hausbau-Kosten je nach Bauplatz, informieren Sie sich also vorab unbedingt bei der Gemeinde oder lassen sie ein Bodengutachten durchführen. Hier hilft Ihnen ein Vermesser entweder eine Baugrube auszuheben, sollten Sie einen Keller planen, oder er kümmert sich um das Planieren des Geländes und nimmt Gebäudeeinmessungen vor. Beachten Sie, dass bei jedem unerschlossenen Grund Nebenkosten in Form von Erschließungskosten ins Spiel kommen, die Strom-, Wasser- und Abwasser-, Gas- und sogar Telefon- und Internetanschluss betreffen.

Kostenfaktor 3: Gebäudekosten

Sie haben ein Grundstück gewählt und die perfekte Präparierung geplant, um Ihr Traumhaus darauf zu errichten? Dann planen Sie nach den Grundstückskosten Ihre Gebäudekosten. Dabei ist es ratsam zuerst die “Schale” des Hauses, sprich die Wände und die technischen Anlagen von Ihrem Einfamilienhaus oder Fertighaus zu planen. Danach können Sie sich auf Außenanlagen, wie eine Garage oder Carport, einen Garten oder Terrasse fokussieren. Wenn der Rohbau des Hauses steht, kann die Ausstattung im Inneren des Hauses, sprich eine eingebaute Küche und Bäder, ins Visier genommen werden. Ein Grobplanung aller Bereiche sollte aber unbedingt schon zu Beginn durchgeführt werden, damit es zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt.

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Baukonstruktionen und Technische Anlagen

Die Baukonstruktionen beschreiben das Haus ohne Technik und Einrichtung, also die Wände, Decken, Bodenbeläge etc. Die technischen Anlagen müssen bei den Baukosten genauso mit eingerechnet werden. Hier haben Sie bei den Anschlusskosten schon das Fundament gelegt, jetzt sollen die technischen Faktoren wie Lüftung, Heizung und Sanitäranlagen im Haus angeschlossen werden. Die zwei Kostengruppen Baukonstruktionen und technische Anlagen werden separat berechnet, und je nach Ausstattung und Bauart des Hauses variieren diese. Baukosten variieren genauso wie die Grundstückskosten, je nach Gebiet, deshalb sollten Sie sich vorab schon informieren, welche Preisunterschiede in den Hausbau-Kosten es in verschiedenen Regionen gibt.

Außenanlagen

Je nachdem, wie Sie Ihren Garten, die Terrasse oder die Garage bauen wollen, richtet sich auch der Preis. Beispielsweise kostet asphaltierte Auffahrt und Garage mehr als ein Carport. Terrassen variieren je nach Größe und Bauart preislich stark, und auch der Garten kann durch einen Rollrasen, Wege, Bewässerung oder Bepflanzung teurer werden. Machen Sie sich ein klares Bild von Ihren Vorstellungen und kalkulieren Sie dann die Kosten. Was brauchen Sie jetzt im Moment? Was wollen Sie in einigen Jahren ergänzen? So haben Sie die Hausbau-Kosten im direkten Blick und können Preise vergleichen.

Ausstattung im Inneren des Hauses

Wenn es um die Ausstattung in Ihrem Haus oder Fertighaus geht, spielen die Preise auch eine große Rolle. Hier können Sie schon die Kosten der eingebauten Möbel, also Küche und Bad, planen, aber auch die Möbel, die Sie eventuell zusätzlich erwerben wollen sollten kalkuliert werden. Bedenken Sie, dass gerade Küche und Bad später nur mit großen Zusatzkosten erneuert werden können, daher sollte man hier eher zu hochwertigen, langlebigen Ausführungen greifen.

[H3] So sparen Sie Kosten beim Hausbau Wie in unserem Artikel genau geschildert, haben viele verschiedene Faktoren einen Einfluss auf die tatsächlichen Kosten beim Hausbau. Die Grundstückslage, der Haustyp, die Baumaterialien oder auch die Anzahl der Fenster lassen die Hausbau Kosten sinken oder steigen. Hier geben wir Ihnen einige Tipps, wie sie effizient Kosten beim Hausbau sparen können:

Eigenleistungen einbringen

Im Hausbau Eigenleistung zu erbringen kann auf jeden Fall Kosten einsparen. Lassen Sie sich beraten und nehmen Sie kleine Projekte selbst in die Hand. Das Einsparungspotential der Eigenleistung können Sie übrigens auch auf MeinBau ganz einfach berechnen.

Verzicht auf Keller

Ein Keller ist zwar praktisch, ist aber meist eine der größten Ausgaben die sich einsparen lassen, wenn es um den Hausbau geht. Vom Ausheben, bis hin zu speziellen Abdichtungen können hier hohe Kosten anfallen. Überlegen Sie sich vor dem Bau gründlich, ob sie in den nächsten Jahren einen Keller benötigen werden.

Einfacher Grundriss

Wenn Sie einen einfachen Grundriss für Ihr Haus planen, brauchen Sie meist keinen Architekten und reduzieren aufwendige Verglasungssysteme. Solche Häuser sind schneller und kosteneffizienter gebaut. Eine möglichst kubische Gebäudeform hat auch die höchste Energieeffizienz – vergleichen Sie mal die Fassadenfläche eines Hauses mit 10 x 10m Grundfläche und 5m Höhe mit einem Grundriss von 20 x 5m und 5m Höhe…

Fertigteile und günstige Baumaterialien

Beim Hausbau ist es wichtig auf günstige, aber auch nachhaltige Baumaterialien zu setzen. Denken Sie hierbei aber auch an die Zukunft und finden Sie einen guten Kompromiss zwischen günstig und nachhaltig – gerade Holz und naturnahe Dämmstoffe haben hier viel Potential.

Erfolg mit Planung

Ein Hausbau ist in jeder Preisklasse möglich, solange Sie im Vorhinein wissen, wie viel jeder Teil des Prozesses in Prozent kostet, erleben Sie auch keine negativen Überraschungen. Mit unseren Planungswerkzeugen von MeinBau haben Sie rasch einen umfassenden Überblick, und können die Grobplanung schrittweise verfeinern. Nutzen Sie unseren Baukostenrechner oder den Lifestylecheck, um Ihre Finanzen optimal und einfach im Überblick zu haben.